Erster girls day bei Dorner ein voller Erfolg

Am vergangenen Donnerstag öffneten zahlreiche Betriebe in ganz Vorarlberg ihre Türen für die Mädchen vom 10. „girls day“. Auch Dorner Electronic öffnete seine Tore für insgesamt 8 teilnehmende Girls und feierte zugleich Premiere.
Andreas Dorner und Michael Jäger begrüßten die Teilnehmerinnen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es dann auch gleich los. Ein Highlight für die Mädchen war der „Lädolar“. Der Lädolar stellt eine abstrakte Betonmischanlage in Miniaturform dar. An dieser Steuerung mit integriertem PC konnten die Mädchen selber Aufträge anlegen und in Form von vier verschiedenfarbigen Kugeln einen Auftrag dosieren. Wurde der Auftrag erfolgreich dosiert, wurden die Kugeln mit einem Förderband wieder in das entsprechende Plexiglasrohr rückbefördert und ein neuer Auftrag konnte angelegt werden. So konnten sich die Mädchen spielerisch in den Beruf eines Mischmeisters hineinversetzen und ihren ersten „Beton“ produzieren.


Danach ging es quer durchs Haus an verschiedene Stationen, an denen die unterschiedlichen Berufe bei Dorner vorgestellt wurden. Eine Station befand sich draußen im Hof. Hier hatten die Mädchen Gelegenheit, mit einem Dorner Inbetriebnahmetechniker zu sprechen und einen Blick in seinen Monteurbus zu werfen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen lernten die Girls den Arbeitsplatz ihrer Väter kennen. Vom Steuerungstechniker, über den Inbetriebnahmetechniker, den Elektroplaner und dem Supporttechniker bis zum Geschäftsführer war hier alles dabei. Anschließend konnten die Mädchen einen PC von innen erforschen und den Serverraum erkunden. Alle Mädchen erhielten zum Schluss natürlich Ihre persönliche Teilnahmeurkunde und ein kleines Geschenk überreicht.

Laut Medienberichten zufolge haben sich im Jubiläumsjahr 652 Mädchen bei 331 teilnehmenden Betrieben angemeldet, soviel wie noch nie. Auch Landesrätin Greti Schmid bezeichnet diese Teilnehmerzahl als „erfreuliches Signal“. Ferner zeige es deutlich, dass Mädchen gerade in technischen und handwerklichen Branchen dringend gebraucht werden und die Mädchen auch Interesse an entsprechenden Karrieren zeigen, so die Landesrätin. Das der „girls day“ im Sinne der Mädchen und der Wirtschaft eine nützliche Initiative ist, zeigt auch die Zahl der teilnehmenden Mädchen beim ersten „girls day“ 2002. Hier waren es lediglich 66 Girls.
„Der „girls day“ 2011 war sehr erfolgreich und wir freuen uns jetzt schon auf den „girls day“ 2012“, so die Geschäftsleitung bei Dorner.






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