Kurzbeschreibung des geplanten Bauvorhabens:
Beim Brenner Basistunnel handelt es sich um einen flach verlaufenden reinen Eisenbahntunnel, der aus zwei eingleisigen Haupttunnelröhren bestehen soll, die alle 333m miteinander verbunden werden. Der geplante Tunnel weist eine Länge von 55km auf und wird südlich von Innsbruck mit der bereits bestehenden, ebenfalls unterirdisch verlaufenden Bahnumfahrung von Innsbruck verbunden. Die Umfahrung und der Brenner Basistunnel zusammen ergeben somit die weltweit längste unterirdische Eisenbahnstrecke mit einer Gesamtlänge von 62,7 km. Sowohl vor dem Bahnhof von Innsbruck als auch vor dem Bahnhof von Franzensfeste sollen beide Tunnelröhren aus dem Berg herauskommen, sodass die Züge in die jeweiligen Bahnhöfe einfahren können.
Mittig, unterhalb der Haupttrasse und mit einem Abstand von ca. 12 m soll im Vorfeld ein Erkundungsstollen errichtet werden. Dieser geplante Stollen dient in erster Linie geologischen und hydrogeologischen Untersuchungen, deren Ergebnisse in die Planung der Haupttunnelröhren einfließen sollen. Folglich sollen diese Vorerkundungen das Bau- und Kostenrisiko minimieren und die Bauzeiten optimieren. Nach Fertigstellung des Erkundungsstollens wird dieser dann als Versorgungstunnel für die Haupttrasse zur Verfügung stehen und später, nach Aufnahme des Betriebes (geplantes Bauende 2020/22), als Rettungstunnel dienen.

Die Ausgangslage der Brennerroute stellt sich zum jetzigen Zeitpunkt folgendermaßen dar:
Der Brennerpass über die Alpen war und ist schon immer eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen innerhalb der Europäischen Union. Jedes Jahr überqueren mehr als zwei Millionen Schwerfahrzeuge und insgesamt beinahe zwölf Millionen Kraftfahrzeuge den Brenner. Zudem werden jährlich nahezu 50 Millionen Nettotonnen an Gütern über diese Strecke transportiert. Mehr denn je stellt dieses hohe Verkehrsaufkommen heute eines der größten Probleme dieses sensiblen Gebietes dar. Es muss daher alles unternommen werden um einerseits einen gesunden Lebensraum und andererseits die wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten entlang des Brennerkorridors und im Alpenraum.
gewährleisten zu können. Die Möglichkeit zur Verlagerung des Güterschwerverkehrs von der Straße auf die Schiene bedingt jedoch zwangsläufig eine effiziente Bahninfrastruktur.
Unser Geschäftspartner - Ernst Derfeser GmbH
Am 01.02.2010 begannen auf der Baustelle an der Sillschlucht die ersten Bauarbeiten für den Erkundungsstollen des Streckenabschnittes Innsbruck – Ahrental. Am Standort Ahrental wurden am 01.06.2010 die Arbeiten für diesen Projektabschnitt aufgenommen. Die geplante Bauzeit des 8 km langen Streckenabschnittes soll ca. 36 Monate betragen. Die Betonproduktion des Streckenabschnittes Innsbruck – Ahrental wird von der Firma Ernst Derfeser, einem langjährigen Geschäftspartner und Kunde von Dorner Electronic, mittels zweier mobiler Betonmischanlagen durchgeführt.
Die hierfür benötigten ca. 70.000 m³ Spritzbeton werden von zwei mobilen SBM-Anlagen, welche auf beiden Seiten des Tunnels aufgestellt worden sind, produziert.
Die Ernst Derfeser GmbH ist seit ihrer Gründung im Jahre 1928 ständig gewachsen und deckt ein sehr breites Spektrum im Baunebengewerbe ab. Zu dem umfassenden Produktportfolio zählen unter anderem die Herstellung von Beton, die Durchführung von Erdarbeiten in verschiedenster Größenordnung, die Belieferung von Schotter, Sand, Kies etc., aber auch die Wiederverwertung wertvoller Rohstoffe. Seit Mai 2001 ist das familiengeführte Unternehmen unter der Leitung von dem Geschwisterpaar Andrea und Ernst Derfeser und beschäftigt gegenwärtig 280 Mitarbeiter. Mit seinem vielseitigen Fuhrpark, der mittlerweile 140 LKWs, 75 Baumaschinen sowie 90 PKWs umfasst, ist das Unternehmen österreichweit im Einsatz.
Unser Geschäftspartner - SBM Mineral Processing
SBM Mineral Processing bietet radmobile sowie containermobile „Euromix“-Betonmischanlagen als Systemlösung für den wirtschaftlichen Baustelleneinsatz in den Leistungsklassen von 65 – 250 m3 Festbeton pro Stunde. Hohe Mobilität, Verfügbarkeit, Langlebigkeit sowie einfache Bedienung und Wartung zeichnen die Maschinen aus. Eine isolierte Wandverkleidung macht sie zudem winterfest.
Optionen wie mobile Restbetonaufbereitung, containermobile Heiz- und Kühlanlagen oder mobile Wasserversorgung ergänzen das Lieferprogramm. Die Endprodukte entsprechen den höchsten Qualitätsansprüchen aus der Norm EN 206. Daher sind SBM Betonmischanlagen weltweit auf Großbaustellen im Einsatz. Viele Millionen Kubikmeter Qualitätsbeton, unter extremsten Bedingungen gefertigt, sind die beste Referenz.
Die besondere Herausforderung an diesem Großprojekt lag darin, die hier zum Einsatz kommenden Mischanlagen in einem 24-Stunden Betrieb, 7 Tage die Woche, zu betreiben. Dazu wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Derfeser, SBM und Dorner Electronic eine Selbstbedienereinheit entwickelt, über die sich die LKW-Fahrer den Beton selber abholen können. Die Anlagen arbeiten daher ohne einen Mischmeister. Jedoch kann bei einem Notfall Stefan Huber über sein Smart-Phone schnelle Unterstützung leisten. Für einen second level support steht das Dorner Support-Team jederzeit zur Verfügung.
„Als wir Ende Dezember 2009 den Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Strabag-PORR, die mit den Baumaßnahmen für die beiden Erkundungsstollen Sillschlucht und Ahrental von BBT SE beauftragt wurden, zum Bau zweier mobiler Mischanlagen erhalten haben, stand für uns sofort fest: Für die Steuerung dieser Anlagen, die ja 7 Tage in der Woche 24 Stunden betriebsbereit sein müssen, kommt aufgrund unser über 20 jährigen positiven Erfahrungen nur die Firma Dorner Electronic in Frage.
Noch vor Weihnachten wurden unsere Anforderungen von der Firma Dorner umgesetzt. Nach den Weihnachtsfeiertagen wurde sofort mit der Auftragsabwicklung begonnen, so gab es von der Steuerungsseite kein Problem am 01.02.2010 mit dem Betrieb zu beginnen. Um 08:00 Uhr wurde mit der Produktion bei der Anlage Sillschlucht begonnen und seitdem läuft die Anlage 24 Stunden durch.
Unser großes Lob gilt den Steuerungstechnikern der Fa. Dorner und natürlich auch unserem langjährigen Ansprechpartner Günther Voppichler.“
Herr Stefan Huber,
Fuhrparkleiter bei der
Firma Derfeser |
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Impressionen:


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