Was ist Transportbeton?
Definition aus DIN 1045 „Beton und Stahlbeton“ (Ausgabe
1988)
Transportbeton ist Beton, dessen Bestandteile außerhalb der
Baustelle zugemessen werden und der in Fahrzeugen an der Baustelle
in einbaufertigem Zustand übergeben wird.

Funktionsweise
Ein Transportbetonwerk umfasst Silos für Bindemittel (Zement
und Flugasche). Zuschlag wird entweder in offene Boxen (Sternanlage)
oder Silobehältern (Turmanlage) bevorratet. Wasser wird entweder
der Recyclinganlage oder dem Leitungsnetz entnommen. Für Zusatzmittel
stehen geschlossene Behälter zur Verfügung.
 
Die Steuerung der Transportbeton-Anlage erfolgt üblicherweise
computergestützt.
Die Verwiegung der Ausgangsstoffe muss gemäß Norm eine
Genauigkeit von +/- 3 % einhalten. Hierzu werden entsprechende
Waagen
für alle Ausgangsstoffe eingesetzt und mittels PC-Steuerung
tariert und betrieben.

Alle in das Transportbeton-Werk zurückkommenden Restbetonmengen müssen
gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz wiederverwertet werden.
Aus diesem Grund ist der überwiegende Teil deutscher Transportbeton-Werke
mit Recyclinganlagen ausgestattet. Hierbei werden die zurückkehrenden
Fahrmischer im Transportbeton-Werk mit Wasser ausgespült, wobei eine Trennung
in Wasser mit Feinststoffen und Grobzuschlag erfolgt.
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