Schleuderbeton

Schleuderbeton wird in eine mehr oder weniger zylindrische Hohlform gefüllt, die in schnelle Rotation (ca.900/min) versetzt wird, um den Beton durch die Zentrifugalbeschleunigung  zu verdichten.

Dies ermöglicht die Verwendung einer Betonmischung mit niedrigem Wasserzementwert von etwa 0,25–0,30. Auf diese Weise werden insbesondere Pfähle und leicht konisch zulaufende Masten gefertigt, sowie auch Eisenrohre mit korrosionsschützender Betonauskleidung für wässrige Medien versehen. Schachtringe sind aus gerütteltem Beton, in die nach dem Ausschalen im Frühstadium des Aushärtens noch Löcher geschnitten, gebohrt oder auch Steigbügel einbetoniert werden können.

Die Deutschen Schleuderröhrenwerke Otto & Schlosser in Meißen erfanden das Verfahren und brachten ab 1905 Schleuderhohlmasten auf den Markt.

Bei der Herstellung von Betonfertigteilen sorgt die Steuerungslösung DornerBatch für konstante Betonbeschaffenheit und gleichbleibende Verarbeitungsqualität.

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