Architektur für 3 Generationen

Dorner und Kaufmann

Architektur für 3 Generationen

Schönheit im Bestand entdecken und das Gute weiterentwickeln. Mit diesem Anspruch machen wir unsere Unternehmenszentrale fit für die dritte Generation. Auf die Architekten Leopold Kaufmann und Hermann Kaufmann folgt jetzt Lara Kaufmann.

Architektur für 3 Generationen

Zurück in die Zukunft

Unternehmensgründer Elmar Dorner hatte seinen Freund Leopold Kaufmann 1977 mit dem Neubau des Firmengebäudes in Egg beauftragt. Im Jahr 2000 entwarf Hermann Kaufmann einen Holzkubus zur Aufstockung des ursprünglichen Gebäudes im Auftrag von Andreas Dorner, Geschäftsführer der zweiten Generation. In dritter Generation arbeiten nun Geschäftsführer Kilian Dorner und die Architektinnen Lara Kaufmann und Martina Simoncini zusammen.

In einem ersten Schritt wurde die Fassade wieder zum Ursprung zurückgeführt. Passend zu unserem Kerngeschäft als Softwareentwickler für Betonhersteller wurde der Betonsockel von der Farbe befreit und das ursprüngliche Farbkonzept wieder aufgegriffen.

Architektur für 3 Generationen

Raum für DORNER 2030

„Unser Verständnis von Arbeit hat sich verändert. Wir denken nicht mehr in Silos von einzelnen Teams, sondern als gesamtes Unternehmen. Ein Symbol dafür ist eine Stiege mitten im Geschehen, die alle Stockwerke verbindet.“

Kilian Dorner
Managing Director
Architektur für 3 Generationen

Behutsamer Umbau

„Wir werten die Geschosse der ersten und zweiten Generation auf, indem wir sie zusammenführen, ohne den Charakter des Bauens in der jeweiligen Zeit zu zerstören.“

Lara Kaufmann
Kaufmann-Simoncini Architekten
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Ein großes Ganzes mit feinen Details

Während in der einen Gebäudehälfte Arbeitsplätze im Großraumbüro geplant sind, beherbergt die andere Hälfte Räume für Schulungen, Kundenmeetings und Kreation. Wer das Gebäude betritt, blickt in die Cafeteria, die wie eine Lobby fungiert. So entsteht ein großes Ganzes, das Gemeinschaft fördert, mehr Tageslicht in die Räume bringt und flexibles Arbeiten ermöglicht. 

Interne Dialog- und Fokusräume, das Büro des Führungsteams und ein weiteres Großraumbüro sind im Obergeschoss untergebracht. Holzvitrinen und verschiebbare Filzpaneele fungieren hier als Raumteiler. Die Muster dieser Paneele erinnern an Lochkarten und Lötstreifen aus der Zeit der Hardware bei Dorner. Markante Dachträger aus den Anfängen werden wieder freigelegt.

Architektur für 3 Generationen

Bestand erhalten und verbessern

„Wer kein geschultes Auge hat, erkennt Schönheit im Bestand erst, wenn das Gebäude mindestens zwei Generationen alt ist. Was die Großeltern gemacht haben, ist Retro. Was die Eltern gemacht haben, ist altmodisch.“ 

Lara Kaufmann
Kaufmann-Simoncini Architekten
Architektur für 3 Generationen

Fit für die 3. Generation

„Die ersten beiden Generationen haben aufgebaut. Die dritte Generation räumt auf und fügt zusammen. Wir haben eine großartige Substanz und können darauf aufbauen und damit Zuversicht versprühen.“

Kilian Dorner
Managing Director
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